Dominikanerorden

Nachrichtenarchiv bis Dezember 2016

P. Bernhard Kohl zum "Dr. theol." promoviert

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Am 14. Dezember 2016 wurde unser Mitbruder P. Bernhard Kohl OP an der Katholisch-Theologischen Fakultät Erfurt zum Doktor der Theologie promoviert. Seine Dissertation mit dem Titel "Die Anerkennung des Verletzbaren. Eine Rekonstruktion der negativen Hermeneutik der Gottebenbildlichkeit über die Anerkennungstheorien Axel Honneths und Judith Butlers und über die Theologie Edward Schillebeeckx'" wurde mit Summa cum Laude ausgezeichnet.

Herzlichen Glückwunsch!

Diakonenweihe von fr. Dennis Halft OP

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Am 29. Oktober 2016 empfing unser Mitbruder fr. Dennis Halft OP vom Mainzer Weihbischof Dr. Udo Bentz die Diakonenweihe. Die Weiheliturgie fand in unserer Pfarr- und Klosterkirche St. Bonifaz statt.

Für Frater Dennis war die Weihe auch gleichzeitig mit dem Abschied aus unserem Studentats-Konvent Mainz verbunden. Er verstärkt nun die Gemeinschaft der Brüder im Institut M.-Dominique Chenu in Berlin und hat seit November einen Forschungsauftrag in Tel Aviv in Israel.

Wir wünschen fr. Dennis Gottes reichen Segen für seine neuen Aufgaben!

Forschungsarbeiten zur Wohlfahrtspflege ausgezeichnet

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Caritas-Präsident Dr. Peter Neher verlieh den mit 5.000 Euro dotierten Lorenz-Werthmann-Preis am 12. Oktober 2016 im Rahmen der 16. Delegiertenversammlung des DCV in Köln an zwei Preisträger. Ausgezeichnet wurde Prof. Dr. Michelle Becka (Universität Würzburg) mit ihrer sozialethischen Habilitationsschrift "Strafe und Resozialisierung. Hinführung zu einer Ethik des Justizvollzugs. Der zweite Preisträger des Lorenz-Werthmann-Preises ist JProf. P. Dr. Franziskus Knoll OP (PTHV) mit seiner Dissertation "Mensch bleiben! Zum Stellenwert der Spiritualität in der Pflege". Der Arbeit liegt die These zugrunde, dass auch in einer zunehmend säkularen Gesellschaft nach wie vor bestehende spirituelle Bedürfnisse der Menschen im Umgang mit Pflegebedürftigen nicht ausreichend Berücksichtigung finden. Knoll verweist aber auch darauf, dass es durchaus so etwas wie eine "Wiederentdeckung der wertorientierten Pflege" gibt. Über die Vergabe des Preises entschied eine eigene unabhängige und interdisziplinär besetzte Jury.

Internationales Colloquium zum Ordensjubiläum in St. Louis, USA

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Vom 10.-14. Oktober 2016 fand in St. Louis, USA, ein internationales Colloquium zur dominikanischen Predigt im Rahmen des 800jährigen Jubiläums des Dominikanerordens statt. Rund 65 Mitglieder des Ordens aus alles Zweigen (Laien, Schwester, Brüder) aus der ganzen Welt waren zusammengekommen, um sich über die verschiedenen Weisen dominikanischer Predigt auszutauschen und das Jubiläum zu feiern.

Unter dem Motto THE WAY OF THE DOMINICAN PREACHER: GO AND DO LIKEWISE! berichteten wir jeden Tag aktuell über den Verlauf des Colloquiums. Folgen Sie einfach diesem Link.

Neuer Postulatskurs in Worms

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In der letzten Septemberwoche 2016 haben vier junge Männer in Worms ihr Postulat begonnen. Für die süddeutsch-österreichische Provinz des hl. Albert sind dies Johannes Moravitz und Noel Grebowicz, für die Provinz Teutonia Dominik Ahlers und Leon Klose.

Das Postulat ist die erste Phase eines beginnenden Ordenslebens, eine Zeit des gegenseitigen Kennenlernens und der Prüfung, ob ein Leben im Dominikanerorden für beide Seiten das Richtige ist. Die Postulanten der süddeutsch-österreichischen Provinz verbringen die ersten Monate in Wien, die beiden Kandidaten der Teutonia in Braunschweig und Hamburg.

Wir wünschen unseren vier Postulanten Gottes reichen Segen auf ihrem Weg in den Predigerorden!

"Gott im Transit" - Dokumentarfilm zum 800jährigen Bestehen

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Unter der Regie von Sonja Toepfer hat der Mainzer Konvent ein Experiment gewagt - und einen Dokumentarfilm gedreht unter dem Titel "Gott im Transit". Am 5. Oktober 2016 kommt dieser Film in die Mainzer Programmkinos.

"Mit dem experimentellen Dokumentarfilm „Gott im Transit“ will der Dominikanerorden auf sein 800jähriges Bestehen aufmerksam machen. Der Film wurde im öffentlichen Raum, unter anderem auch im Transitbereich des Frankfurter Flughafens gedreht. Frater Augustinus Hildebrandt, ein junger Dominikaner, sucht das Gespräch mit ihm unbekannten Menschen an jenen Stellen, wo der Transit des öffentlichen Raums für ein paar Minuten zur Ruhe kommt, wo die Menschen kurz innehalten..."

Generalkapitel in Bologna hat begonnen

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Im italienischen Bologna hat am 16. Juli 2016 das Generalkapitel des Dominikanerordens begonnen. Es findet im Jubiläumsjahr des 800. Bestehens des Ordens direkt am Grab seines Gründers, des hl. Dominikus statt, der in Bologna gestorben ist und dort seine letzte Ruhestätte gefunden hat.

Das Generalkapitel ist die höchste gesetzgebende Versammlung des Ordens. Vertreter aus sämtlichen Provinzen weltweit treffen sich alle drei Jahre, um über die wichtigsten Themen zu beraten. Auch unser Provinzial, P. Johannes Bunnenberg OP, nimmt am diesjährigen Generalkapitel teil. Es endet am 4. August.

   

   

Links mit Informationen zum Generalkapitel:
Website der Ordenskurie in Rom
Youtube-Kanal des Generalkapitels 2016 

Frater Christian M. Henschel OP in Köln verstorben

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Nach langer schwerer Krankheit verstarb am 24. Juli 2016 unser Mitbruder Fr. Christian Maria Henschel OP im Alter von 71 Jahren. Er lebte und wirkte als Gärtner im Konvent in Warburg und war über 20 Jahre Küster an St. Andreas in Köln.

Das Requiem für Fr. Christian feiern wir am Montag, 1. August 2016, um 12.00 Uhr in der Dominikanerkirche St. Andreas, Köln, die Beerdigung findet im Anschluss um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Melaten in Köln von der Trauerhalle aus statt.

Wir bitten um Ihr Gebet für Frater Christian.

R.I.P.

P. Franziskus Knoll OP zum Pro- und Studiendekan ernannt

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Am 15.07.2016 wurde im Rahmen eines Festakts zum Abschluss des Sommersemesters 2016 an der Theologischen Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) ein Wechsel im Pro- und Studiendekanat vollzogen. Nach vier Jahren im Amt der Studiendekanin, übergab nun JProf. Dr. Sonja Sailer-Pfister, Professorin für Sozialethik und Christliche Gesellschaftslehre, die Aufgaben an ihren Nachfolger, JProf. Dr. Franziskus Knoll OP, Professor für Diakonische Theologie und Spiritualität. Er wird als Stellvertreter die Dekanin der Theologischen Fakultät, Prof. Dr. Margareta Gruber OSF, in Belangen der Studienorganisation unterstützen und steht den Studierenden in allen Fragen rund um das Studium der Katholischen Theologie zur Verfügung.

(Text: Verena Breitbach, Vallendar)

P. Dr. Richard Kliem OP verstorben

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In den frühen Morgenstunden des 8. Juli 2016 verstarb unser Mitbruder P. Dr. Richard Kliem OP auf der Palliativstation der Uniklinik Düsseldorf.

Das Requiem für P. Richard findet am Mittwoch, 20. Juli 2016, um 11:30 Uhr in der Dominikanerkirche St. Andreas in Düsseldorf statt, die Beerdigung am gleichen Tag um 13:20 Uhr auf dem Düsseldorfer Südfriedhof.

Wir bitten um Ihr Gebet für P. Richard.

R.I.P.

Schulfahrt des KST Vechta in die Toskana

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Eine ganze Schule auf einem Foto unterzubringen, ist schon eine Herausforderung. Noch größer war die Herausforderung für die Organisatoren, mit den etwa 700 Schülerinnen und Schülern samt Lehrerkollegium eine Schulfahrt zum 800. Jubiläumsjahr der Dominikaner auf die Beine zu stellen. Es ist geglückt - und wie!

Florenz, Siena, Fiesole, Bologna und Verona in einer Woche vom 13. bis 20. Juni, auf diesen dominikanischen Spuren war die Gruppe unterwegs. Als einer der Höhepunkte feierten die Schülerinnen und Schüler zusammen mit dem Ordensmeister Bruno Cadoré OP aus Rom und unserem Provinzial Johannes Bunnenberg OP die Heilige Messe in Bologna am Grab des Ordensgründers, des heiligen Dominikus.

Einige Eindrücke von der Fahrt in Bildern

Bildnachweis: Höffmann Reisen, Vechta

800 JAHRE DOMINIKANER - Jubiläumsfest in Köln

800 Jahre - ein so außergewöhnlicher Geburtstag will auch besonders gefeiert werden. Die Dominikaner Deutschlands und Österreichs luden dazu ein - vom 3. bis 5. Juni 2016 feierten Dominikanerinen und Dominikaner aus den verschiedenen Zweigen des Ordens (Schwestern, Brüder, Laien) zusammen mit vielen, die dem Orden nahestehen und mancherlei Prominenz ihr großes Jubiläumsfest in Köln.

Der Abend der Dominikanischen Familie bildete den Auftakt des Wochenendes im Konvent Heilig Kreuz in der Kölner Neustadt. Über 160 Ordensmitglieder feierten die wahrscheinlich längste, dafür aber musikalisch wunderbare Vesper in der Geschichte des Dominikanerordens, gefolgt von einem Abend der Begegnung bei Kölsch und Buffet.

   

   

Beim Jubiläums-Festakt am Samstagvormittag im vollbesetzten Saal des Maternushauses wurde die 800jährige Geschichte des Ordens auf verschiedene Weise in den Blick genommen: zum einen durch dominikanische O-Töne, also Texte von Dominikanerinnen und Dominikanern aus 8 Jahrhunderten, brillant vorgetragen und szenisch interpretiert von Studentinnen und Studenten der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart; zum anderen durch einen musikalischen Querschnitt aus 800 Jahren, mit dem die Kölner Vokalsolisten den Festakt untermalten. Grußworte des Apostolischen Nuntius, Erzbischof Nikola Eterovic, des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki, der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Henriette Reker, sowie des Generalsekretärs des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Dr. Stefan Vesper, gehörten ebenso zum Programm wie ein Zusammenschnitt von Filmen über die Dominikaner und ein Interview mit Ordensmitgliedern, geführt vom Moderator Stephan Kulle.

   

   

Ein Straßenfest rund um die Dominikanerkirche St. Andreas bot für jede und jeden etwas: Von Führungen zu dominikanischen Stätten über einen Mitmachzirkus und einen Büchertisch bis hin zu Kölsch, Kaffee und Kuchen bei Musik vom Blasorchester des Vechtaer Kollegs St. Thomas und der La Taste-Band des Waldnieler Kinderdorfs. Der Kölner Jugendchor St. Stephan bot mit seinem wunderbaren Konzert den krönenden Abschluss des Samstags.

   

   

Zum Jubiläum einer Ordensgemeinschaft gehört der festliche Dank an Gott, die Feier der Eucharistie. Der Festgottesdienst am Sonntag in der Andreaskirche, live übertragen vom Domradio, war schon beim Einzug etwas Außergewöhnliches: Über 100 Dominikanerinnen und Dominikaner reihten sich in die nicht enden wollende Prozession ein. Kardinal Rainer Maria Woelki war Zelebrant und Prediger, der Apostolische Nuntius konzelebrierte zusammen mit den beiden Provinzialen der deutschsprachigen Ordensprovinzen.

Wer nicht dabei sein konnte, hat hier die Möglichkeit, die Aufzeichnung des Gottesdienstes anzusehen.

WORT UND ANTWORT: Was ist eine dominikanische Theologie?

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Anlässlich des 800-Jahr-Jubiläums des Dominikanerordens ist die aktuelle Ausgabe unserer Zeitschrift WORT UND ANTWORT (57. Jahrgang, Heft 2) der Vielfalt lokaler dominikanischer Theologien gewidmet. Wir haben Schwestern und Brüder aller Zweige des Ordens, d. h. Moniales, Schwestern, Laiendominikaner und Brüder, Feministinnen wie Thomisten, junge wie erfahrene Theologinnen und Theologen, von allen Kontinenten stammend, eingeladen, die folgende Frage zu beantworten: "Was ist eine dominikanische Theologie?" Das Ergebnis - 18 sehr unterschiedliche Beiträge - werden in der neuen WORT UND ANTWORT-Ausgabe (teilweise gekürzt) vorgestellt. Das Heft wird in den nächsten Tagen ausgeliefert. Mehr dazu auf der Website der Zeitschrift: www.wort-und-antwort.de

Auf einer eigens eingerichteten Website präsentieren wir die 18 Skizzen und Zugänge zur dominikanischen Theologie in den Ordensprachen:www.dominicantheology.com. Tausende anderer Antworten auf unsere Frage "Was ist eine dominikanische Theologie?" wären ohne weiteres möglich. Wir laden Sie ein, unter  www.dominicantheology.com auf die Beiträge aus aller Welt zu reagieren und theologische Kommentare abzugeben!

Dominikanern begegnen - Katholikentag Leipzig

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800 Jahre Dominikaner - 100. Katholikentag

In Leipzig treffen diese beiden Jubiläen aufeinander. Vom 25. bis 29. Mai 2016 können Sie den Dominikanerinnen und Dominikanern auf dem Katholikentag begegnen:

  • im Zelt auf der Kirchenmeile zu Information und Gespräch
  • auf verschiedenen Podien und bei Diskussionen
  • bei Gebet und Gottesdienst

Weitere Informationen finden Sie hier in unserem Flyer.

Herzlich willkommen in Leipzig!

Neuerscheinung: Mehr als Schwarz und Weiß

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Pünktlich zur Regensburger Jubiläums-Ausstellung "Mehr als Schwarz und Weiß" ist ein Buch zu 800 Jahre Dominikanerorden erschienen: mit vielfältigen Beiträgen zur Geschichte und berühmten Gestalten des Ordens, Dominikaner und Islam, Inquisition etc.

Herausgeber ist unser Düsseldorfer Prior P. Elias H. Füllenbach OP, der auch wesentlich an der Organisation der Jubiläums-Ausstellung beteiligt war, die am 10. Mai 2016 in der eheamligen Dominikanerkirche in Regensburg eröffnet wurde.

"Die Macht des Wortes" - Predigten von P. Manuel Merten OP

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Rechtzeitig zum 800-jährigen Jubiläum des Predigerordens erscheint ein Buch mit sechzig Predigten des früheren Provinzials unserer Provinz, P. Manuel Merten OP. Es trägt den Titel:

"Die Macht des Wortes - Wenn Gott in meiner Sprache spricht"

P. Manuel gehört zum Düsseldorfer Konvent. Dort wird das jetzt erschienene Buch am Pfingstsonntag vorgestellt.

Neuerscheinung: Dominikanisches Lesebuch zum Jubiläumsjahr

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Jetzt neu erschienen: Ein Buch zum Jubiläumsjahr, zusammengestellt von Dominikanerinnen und Dominikanern aus Deutschland und Österreich.

Geistliche Impulse aus acht Jahrhunderten. Berühmte und kaum bekannte Gestalten des Ordens, Dominikanerinnen, die sich ganz der Kontemplation verschrieben haben, und dominikanische Laien, die sich politisch engagiert haben.

Einen kleinen Einblick gibt es hier.

Kölner Prior wiedergewählt

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Pater David M. Kammler OP, Prior des Kölner Konvents Heilig Kreuz, wurde von den Brüdern wiedergewählt und trat am 6. April 2016 seine zweite dreijährige Amtszeit an.

Wir wünschen Pater David Gottes reichen Segen als Prior von Köln!

Herzlichen Glückwunsch!

Vechta hat einen neuen Prior

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Unsere Brüder im Dominikanerkonvent Vechta haben einen neuen Prior gewählt: Es ist Pater Ludger Fortmann OP, der am 23. März 2016 sein neues Amt angetreten hat. In den kommenden drei Jahren wird er der Vechtaer Klostergemeinschaft vorstehen und löst seinen Vorgänger P. Karl Gierse OP ab, dessen zweite Amtszeit im März ausgelaufen war.

Herzlichen Glückwünsch und Gottes Segen für Pater Ludger!

Einfache Profess in Worms

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Am 12. März 2016 legte unser Mitbruder, fr. Christoph Johannes Bergmann OP, seine Einfache Profess ab und bindet sich damit für 3 Jahre an den Orden der Predigerbrüder. Mit der Ablegung der Profess endete für ihn das Noviziatsjahr. Fr. Christoph wird in den nächsten Tagen in den Studentats-Konvent nach Mainz umziehen und dort seine weitere Ausbildung aufnehmen.

Wir wünschen herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen!

Neuer Prior in Hamburg

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Unser Konvent in Hamburg hat einen neuen Prior gewählt: Pater Karl Meyer OP nahm die Wahl am 1. März 2016 an und übernimmt damit die Nachfolge von Pater Thomas Krauth OP, der neun Jahre lang die Hamburger Gemeinschaft geleitet hat.

Pater Karl wünschen wir Gottes Segen für seine dreijährige Amtszeit!

Sechs junge Brüder haben ihr Noviziat begonnen

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Am Samstag, 13. Februar 2016, haben sechs junge Männer in unserem Ausbildungskonvent in Worms ihr Noviziat begonnen. Bereits tags zuvor wurden die vier Novizen für die süddeutsch-österreichische Provinz in Wien in den schwarz-weißen Dominikanerhabit eingekleidet. Die beiden Novizen unserer Provinz Teutonia erhielten ihr Ordensgewand in der Vesper am 13. Februar.

Das Bild zeigt den neuen Noviziatskurs zusammen mit dem Novizenmeister (v.l.n.r.):
Frater Johannes Maria, Frater Gabriel Jordan, Frater Thaddäus Gabriel Paucci, Frater Amir Johannes, Frater Benedikt Heinrich, Frater Tobias Martin und Pater Philipp.

Wir freuen uns mit unseren neuen Novizen und wünschen ihnen Gottes reichen Segen! 

Neue Zusammenarbeit mit den ungarischen Dominikanern

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Am 18. Januar 2016, dem Gedenktag der hl. Margarita von Ungarn, ist das vormalige Generalvikariat von Ungarn übergegangen in ein Vikariat unserer Ordensprovinz. Damit wurde ein Dekret des Ordensmeisters der Dominikaner, Bruno Cadoré OP, vom 27.11.2015 umgesetzt. Die ungarische Provinz wurde wie die Teutonia im Jahre 1221 gegründet und hat eine lange und wechsel­hafte Geschichte durchlaufen, die in Erinnerung bleiben wird.

Wir heißen die Brüder des Generalvikariates bei uns herzlich willkommen und hoffen auf eine gute Zusammenar­beit.

Wir empfehlen den gemeinsamen Weg der ungarischen und deutschen Dominikaner der Fürbitte der hl. Margarita und des hl. Domi­nikus.

Dominikanische Studientagung in Mainz zum Jahresbeginn

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Dominikanische Verkündigung im Dialog - Ortsbestimmungen

Unter diesem Titel fand vom 4.-6. Januar 2016 eine dominikanische Studientagung anlässlich der 800-Jahr-Feier des Predigerordens im Erbacher Hof in Mainz statt. Etwa 70 Mitglieder der dominikanischen Familie - Schwestern, Brüder und Laien - wie auch interessierte Gäste setzten sich mit einer zeitgemäßen Verortung der Verkündigung der frohen Botschaft auseinander. Dabei wurden nicht nur die klassischen innerkirchlich-sakralen Verkündigungsorte in den Blick genommen, sondern vor allem auch "Anders-Orte", wie sie Michel Foucault nennt: Nichtkirchliche, interreligiöse oder säkulare Orte also - Orte an den Rändern von Kirche und Gesellschaft, die seit jeher dominikanische Verkündigung prägen.

Vorbereitet und durchgeführt wurde die Tagung von den vier Instituten der Provinz Teutonia: IGDom (Institut zur Erforschung der Geschichte des Dominikanerordens im deutschen Sprachraum), IMDC (Institut M.-Dominique Chenu), IPH (Institut für Pastoralhomiletik) und DICIG (Dominikanisches Institut für christlich-islamische Geschichte). So nahmen die Referenten der Institute aus ihrer jeweiligen Perspektive Ortsbestimmungen dominikanischer Verkündigung vor: Das IGDom beleuchtete die Organisation des Raumes mittelalterlicher Dominikanerkirchen im Spiegel ihrer Nutzung. Gastfreundschaft als Bedingung für eine dominikanische Verkündigung im Dialog war der Focus des IMDC. Wie sieht ein gemeinsamer Glaube in Zeiten der Individualisierung aus? Diesem Thema widmete sich das IPH und das DICIG fragte nach den Auswirkungen von historisch-gesellschaftlichen Veränderungen auf den christlich-islamischen Dialog.

P. Bonifatius Hicks OP in Köln verstorben

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Am Morgen des 29. Dezember 2015, eine Woche nach seinem 58. Geburtstag, verstarb in Köln unser Mitbruder P. Bonifatius Hicks OP nach schwerer Krankheit.

Wir bitten um Ihr Gebet für P. Bonifatius.

R.I.P.

Link: Trauerbrief (PDF)

Mainz hat einen neuen Prior

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Die Brüder unseres Studentatskonvents in Mainz haben einen neuen Prior gewählt: P. Martin Rosner OP hat die Wahl am 30. November 2015 angenommen. Er gehört bislang dem Braunschweiger Konvent an und wird Anfang des neuen Jahres nach Mainz umziehen.

Alles Gute und Gottes Segen für das neue Amt!

Jubiläumsjahr feierlich eröffnet

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Weltweit hat unser Orden am 7. November 2015 das Jubiläumsjahr zum 800-jährigen Bestehen des Dominikanerordens feierlich eröffnet. Auch in unserer Provinz fanden an diesem Samstag, dem Fest Allerheiligen des Predigerordens, an vielen Standorten Eröffnungsfeiern statt.

Viele weitere Veranstaltungen zum Ordensjubiläum finden Sie auf www.dominikanerorden.de.

Neuer Prior für Berlin

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Unser Berliner Konvent St. Paulus hat einen neuen Prior: P. Michael Dillmann OP hat am 1. November 2015 die Wahl der Berliner Brüder angenommen und damit sein neues Amt angetreten.

Wir wünschen ihm Gottes Segen als Prior von Berlin!

P. Franziskus Knoll OP zum Juniorprofessor ernannt

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Am 22. Oktober 2015 wurde im Rahmen des Semestereröffnungsgottesdienstes der Theologischen Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) P. Dr. theol. Franziskus Knoll OP zum Juniorprofessor für Diakonische Theologie und Spiritualität.

Er hat in dem Fach bereits an der Theologischen Fakultät der PTHV promoviert unter dem Titel "Mensch bleiben! Zum Stellenwert der Spiritualität in der Pflege" und unterstützt seit Beginn des Jahres 2015 das Team "Diakonische Theologie". Aufgrund seiner beruflichen Herkunft aus der Pflege und seinem Themenschwerpunkt "Spiritualität in der Pflege" trägt er mit dazu bei, den theologischen Lehr-Import in die Pflegewissenschaft sicherzustellen. "Es geht um eine Sensibilisierung für das Mensch-Sein, in und mit allen seinen Facetten"", sagte P. Franziskus. Kraft gewinnt der einzelne kranke Mensch aus unterschiedlichen Bereichen (Medizin, Pflege, Seelsorge). Daher gehe es darum, ihm aufmerksam zu begegnen, ihn wahrzunehmen und seine Bedürfnisse zu berücksichtigen.

800 JAHRE DOMINIKANER - Beginn des Jubiläumsjahres

1216 wurde der Orden des hl. Dominikus als Predigerorden bestätigt. 2016 feiern wir ein ganzes Jahr lang das 800-jährige Jubiläum unseres Ordens.

Im Jubiläumsjahr, das am 7. November 2015 beginnt und am 21. Januar 2017 in der Lateranbasilika in Rom feierlich abgeschlossen wird, laden wir in unseren Ordensprovinzen in Deutschland und Österreich zu vielen Veranstaltungen ein, die die Bandbreite dominikanischer Themen darstellen. Sie reichen von liturgischen Feiern über Möglichkeiten zur Begegnung bis zu Vorträgen, von der wissenschaftlichen Tagung über Ausstellungen bis zur Wallfahrt.

Alle Veranstaltungen haben wir für Sie auf www.dominikanerorden.de zusammengestellt.

Stellungnahme des Espaces Netzwerks zur aktuellen Flüchtlingsthematik

Als Ergebnis einer Tagung des Espaces Netzwerks in Istanbul, zu dem auch unser Institut M.-Dominique Chenu in Berlin gehört, wurde eine Stellungnahme zur aktuellen Flüchtlingsthematik veröffentlicht. Sie trägt den Titel "Dominikanische Reflexionen zum Phänomen der Migration nach Europa. Espaces Netzwerk zum Verhältnis von Religion und Gesellschaft" und kann hier im Wortlaut abgerufen werden.

Link zum Dokument (PDF)

P. Antoninus Walter OP in Berlin verstorben

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Am 9. September verstarb unser Mitbruder und Prior des Berliner Konvents P. Antonin Walter OP an den Folgen eines Herzinfarkts. Er wurde nur 48 Jahre alt.

Wir bitten um Ihr Gebet für Pater Antonin.

R.I.P.

P. Franz Voith OP in Mainz verstorben

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In den frühen Morgenstunden des 10. August verstarb in Mainz unser Mitbruder P. Franz Voith OP nach langer Krankheit im Alter von 80 Jahren.

Wir bitten um Ihr Gebet für Pater Franz.

R.I.P.

Die Dominikaner in Berlin - ein Filmbeitrag

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Sich erholen, mitten in der Großstadt? Das ist möglich im ältesten noch erhaltenen Kloster Berlins. Im Dominikanerkloster St. Paulus in Berlin-Moabit können Gäste bei den katholischen Ordensbrüdern wohnen und sich von der Hektik des Alltags erholen. Martin Donath und Behrang Samsami von der Evangelischen Journalistenschule haben das Dominikanerkloster besucht und den Prior Pater Antoninus in seinem Ordensalltag begleitet.

Hier der Link zum Film.

Ordensmeister der Dominikaner nimmt an der Familiensynode teil

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Der Ordensmeister des Dominikanerordens, Bruno Cadoré OP, wurde von Papst Franziskus als Mitglied der XIV. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode bestätigt, die vom 4. bis 25. Oktober 2015 in Rom tagen wird. Das Thema der Versammlung lautet "Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute".

Weitere Informationen (in englischer Sprache) finden Sie auf der Website der Ordenskurie in Rom: www.op.org

Priesterweihe in der neuen Leipziger Propsteikirche

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Gerade drei Wochen ist es her, dass die neue Propsteikirche St. Trinitatis in Leipzig von Bischof Heiner Koch feierlich geweiht und ihrer Bestimmung übergeben wurde. Da waren Frater Daniel Stadtherr und Frater Philipp Maria König bereits dabei – als Diakone, die dem Bischof beim Weihegottesdienst assistierten. Am 30. Mai wurden die beiden jungen Dominikaner nun in dieser Kirche von Bischof Koch zu Priestern geweiht. Für Leipzig war diese Priesterweihe ein sehr seltenes und besonderes Ereignis, zumal Daniel Stadtherr selbst ein Sohn der Stadt ist. Und für die Leipziger Dominikaner ist das Weihedatum der beiden Neupriester zudem ein geschichtsträchtiger Tag. Denn genau 47 Jahre zuvor, am 30. Mai 1968, wurde die damalige Universitätskirche (Paulinerkirche), die im 13. Jahrhundert für die Dominikaner erbaut worden war, im Rahmen der DDR-Stadtplanung gesprengt. Nur wenige hundert Meter davon entfernt setzte die Priesterweihe unserer Brüder ein starkes Glaubenszeichen in Leipzig.

Den beiden Neupriestern herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen!

Verleihung des Wissenschaftspreises 2015 an P. Dr. Franziskus Knoll OP

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Auch 2015 zeichnete die CV-Akademie des Cartellverbandes der katholischen deutschen Studentenverbindungen eine herausragende wissenschaftliche Arbeit mit ihrem CV-Wissenschaftspreis aus. Preisträger war Pater Dr. Franziskus Knoll OP. Der im Dominikanerkloster Köln aktive Theologe und Pflegepädagoge hatte sich in seiner ausgezeichneten Dissertation mit dem Titel "Spiritualität in der Pflege: Mensch bleiben trotz Krankenhaus!" mit dem Zusammenhang zwischen Spiritualität und Krankheitsbewältigung auseinandergesetzt und sich für die Aufnahme spiritueller Bildungsinhalte in die dreijährige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege eingesetzt.

Ausgangspunkt der Arbeit ist das Verständnis der Spiritualität als einer Kraft, die den Menschen prägt und seine Stärke von innen heraus stützt. Nach dem Verständnis der Arbeit gehört die spirituelle Dimension wesentlich zum Mensch-Sein dazu. Die Einbeziehung der spirituellen Dimension zähle in diesem Sinn zu den Grundlagen einer professionellen Pflege.

Die Wiege der Dominikaner

Das 800-jährige Gründungs-Jubiläum unseres Ordens rückt in greifbare Nähe und in den Focus der Medien. Das Domradio Köln berichtet über die Anfänge des Dominikanerordens in Toulouse im April 1215.

Hier geht es zum Artikel.

Das Leben im Dominikaner-Kloster St. Johannis

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Der Lokalfernsehsender Hamburg 1 hat einen schönen Filmbeitrag über das Leben unserer Mitbrüder in Hamburg gedreht. Frater Philipp König OP wird vom Fernsehteam begleitet und erläutert den Dienst der Hamburger Dominikaner.

Sehen Sie hier den Beitrag auf YouTube.

Neuerscheinung: Dominikaner und Juden

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In der Reihe "Quellen und Forschungen zur Geschichte des Dominikanerordens" ist ein neuer Band erschienen: Dominikaner und Juden. Personen, Konflikte und Perspektiven vom 13. bis zum 20. Jahrhundert. Herausgeber des Bandes ist P. Elias H. Füllenbach OP, Kirchehistoriker und Archivar unserer Provinz.

Erhältlich ist das Buch unter ISBN-13: 9783050045153.

"Erbsünde, Gnade reloaded"

Wer kann oder wer will heute mit Begriffen wie Erbsünde, Gnade oder Sühne noch etwas anfangen? Haben sich solche klassischen Begriffe der Theologie längst selbst überlebt oder können sie auf vernünftige Weise in die Gegenwart aktualisiert werden?

Diesen Fragen ging der Arbeitskreis "Theologie und Verkündigung", der vom Institut für Pastoralhomiletik (IPH) initiiert wurde, am 20./21. Februar in Augsburg nach. Diese Gruppe von Dominikanerinnen und Dominikanern aus allen Zweigen des Ordens setzt sich Jahr für Jahr mit aktuellen theologischen Herausforderungen auseinander. In diesem Jahr eröffnete Prof. Dr. Erwin Dirscherl, Dogmatiker aus Regensburg, aktuelle Perspektiven der Gnadentheologie. Dr. Liborius Lumma von der Universität Innsbruck untersuchte, inwieweit das neue Gotteslob noch den klassischen Begriffen der Theologie Rechnung trägt.

Man kann in 24 Stunden die Fragen, die in den Referaten und Diskussionen aufgeworfen wurden, nicht annähernd erschöpfend beantworten. Aber es ist gut, sie zu stellen und sich von ihnen in Frage stellen zu lassen. Das regt zum Weiterdenken an.

Einkleidung unserer Postulanten in Worms

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Chris Bergmann, Melvin Mendritzki und Clemens Wörner wollen es jetzt genauer wissen, wie es ist: das Leben eines Predigerbruders im Dominikanerorden. Am 19. Februar haben sie in Worms den schwarz-weißen Habit, das Ordensgewand der Dominikaner empfangen. Damit beginnt für die drei jungen Männer - alle Jahrgang 1992 - das Noviziatsjahr; eine Zeit der Prüfung der eigenen Berufung und des Ausprobierens, ob unser Orden dafür wirklich der richtige Platz ist.

Durch den Habit wird der Schritt in den Orden deutlich sichtbar, in den Ordensnamen, für die sich die drei neuen Novizen entschieden haben, auch hörbar: Chris Bergmann heißt zukünftig Frater Christoph Johannes, Melvin Mendritzki nennt sich Frater Martin Georg und Clemens Wörner hat als Ordensnamen Frater Clemens Johannes gewählt.

Wir wünschen unseren drei neuen Mitbrüdern Gottes Begleitung in ihrem Noviziatsjahr!

Neuer Provinzial in der süddeutsch-österreichischen Provinz

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Unsere Nachbarprovinz hat bei ihrem Provinzkapitel am 16. Februar 2015 einen neuen Provinzial gewählt. Der bisherige Studentenmagister P. Thomas Gabriel Brogl OP ist der Nachfolger von P. Christophe Holzer OP als Provinzial der Dominikanerprovinz des heiligen Albert in Süddeutschland und Österreich.

Dem neugewählten Provinzial Gottes reichen Segen für sein neues Amt!

Neustrukturierung von Pfarreien

In mehreren Diözesen, in denen wir Standorte haben, stehen Umstrukturierungen bevor. Dies wird uns dort betreffen, wo unsere Konventskirchen zugleich Pfarrkirchen sind, d.h. in Berlin, Hamburg, Leipzig und Mainz. Daher hatte das Intermedium in Braunschweig im November 2014 ein Treffen all der  Brüder angeregt, die innerhalb von Pfarrstrukturen für unsere Konventskirchen verantwortlich sind.

So trafen sich am 9. Februar im Leipziger Konvent acht Mitbrüder mit dem Provinzial, um die unterschiedlichen Situationen in den Blick zu nehmen. Ziel war es, von den Erfahrungen, die wir an anderen Orten bereits gemacht haben, zu lernen und unter uns vorhandene Kompetenzen zu nutzen, verschiedene Lösungsmodelle anzuschauen, wichtige Fragestellungen bewusst zu machen, Hilfen für eine Positionierung vor Ort und als Provinz zu erarbeiten. Zugleich wurden die Anregungen des Ordensmeisters aufgenommen, dass sich Brüder, die im gleichen Arbeitsfeld tätig sind, zum Austausch treffen und dass wir uns bemühen, im Zuge der Umstrukturierung unser Eigenprofil herauszustellen. Thematisiert wurden u.a. Zuständigkeiten, Vertretung in Gremien, Kooperationsmöglichkeiten, konflikthafte Konstellationen, die Chancen unserer räumlichen Angebote, finanzielle Bedingungen, Spannungen zwischen Eigeninteressen und Mitarbeit. Es war ein hilfreiches Treffen in entspannter Atmosphäre.

Zwischen Kontemplation und Aktion

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Kloster im 21. Jahrhundert – ist das überhaupt noch eine Option für Männer und Frauen? Welche Beweggründe haben Menschen, die sich heute für ein Leben im Kloster entscheiden? Und: Was passiert eigentlich innerhalb einer klösterlichen Gemeinschaft, wie sieht ihr religiöses Leben aus, welche Aufgaben stellen sich? Mit diesen Fragen befasst sich die Allgemeine Zeitung in ihrer Serie "Klosterleben".

In der Ausgabe vom 30. Januar 2015 ist sie diesen Fragen in unserem Noviziats-Konvent in Worms nachgegangen: Ein Einblick in ein fast normales Leben.

Lesen Sie hier den Artikel.

„Meister Eckhart und wir“

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Das Jahr 2015 begann für knapp 40 Dominikanerinnen und Dominikaner der Teutonia mit Meister Eckhart. Unter ebenso kundiger wie sympathischer Leitung des Referenten, Prof. Dr. Freimut Löser, Inhaber des Lehrstuhls für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters an der Universität Augsburg und Präsident der Meister-Eckhart-Gesellschaft, befasste sich der diesjährige Studientag mit der Bedeutung Eckharts für uns Dominikaner von heute. Neben Impulsreferaten stand dabei das gemeinsame Studium von Texten aus den ‚Reden der Unterscheidung‘ und zweier deutscher Predigten im Mittelpunkt. Für viele war es eine sehr persönliche Begegnung mit Gedanken des großen Lese- und Lebemeisters.

Die Brüder von Barmbek

Unter dieser Überschrift berichtet das Hamburger Abendblatt über Leben und Arbeit unserer Mitbrüder in Hamburg. Seit 1962 sind die Dominikaner wieder in der Hansestadt, im Stadtteil Barmbek-Süd. Der Artikel gibt einen kleinen Einblick hinter die Klostermauern.

Lesen Sie hier den ganzen Bericht.

Erinnerungsbuch "Dominikaner in Walberberg 1926-2007"

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Nach Aufgabe des Klosters Walberberg im Jahr 2007 erhielt P. Rufus Keller OP den Auftrag, eine Dokumentation über die Geschichte des Dominikanerklosters in Walberberg zu erstellen. In Zusammenarbeit mit Heribert Dietz und P. Gerfried Bramlage OP konnte sie im Dezember 2014 in Buchform erscheinen. Das Erinnerungsbuch wurde am 13. Januar 2015 im „Haus im Garten“ in der Pfarrei St. Walburga in Walberberg vorgestellt. Es dokumentiert auf 168 Seiten in 22 verschiedenen Artikeln mit über 300 Fotos und Bildern die Geschichte des Klosters und seiner Einrichtungen in den über 80 Jahren, in denen die Dominikaner dort lebten und wirkten. Unter den Autoren sind neben Dominikanern auch Personen aus dem Vorgebirge, die ihre Verbundenheit mit dem Kloster deutlich zum Ausdruck bringen.

Eine Bestellung des Erinnerungsbandes zum Preis von 19,50 Euro ist über die Dominikaner-Provinz Teutonia, Lindenstr. 45, 50674 Köln oder über die Buchhandlung Brockmann, Uhlstr. 82, 50321 Brühl möglich.

Vor der Buchvorstellung feierten P. Rufus Keller OP, der letzte Prior von Walberberg, P. Gerfried Bramlage OP als Vertreter des Provinzials und Pfarrer Matthias Genster in der Kirche Sankt Walburga die Heilige Messe, in der das Kreuz aus dem früheren Kloster an die Gemeinde übergeben wurde.

Der General-Anzeiger berichtete über den Gottesdienst und die Buchvorstellung.
Lesen Sie hier den Artikel.

2 Zimmer für ein Zuhause - Spendenaktion der Mainzer Dominikaner

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"Überlebst du noch oder wohnst du schon? - Zwei wohnungslosen Familien in Bolivien ein Zuhause schenken"

Unter diesem Motto sammeln die Mainzer Dominikaner Spenden für ein kleines Zwei-Zimmer-Häuschen. Gerade einmal 7.400 Euro sind dafür notwendig. Der Initiator der Spendenaktion ist der 25-jährige Dominikaner fr. Tobias Schrörs OP. Er hat die Not der Familien mit eigenen Augen gesehen, als er für ein Jahr in Bolivien, dem ärmsten Land Lateinamerikas, lebte und studierte.

Das Schicksal von Dona Josefina und ihren beiden Enkeln Nicol (10) und Camila (6) hat ihn tief berührt. Dona Josefina ist Wäscherin und verdient so das Nötigste für den Unterhalt der kleinen Familie. Aber sie leidet an einer rheumatischen Erkrankung ihrer Hände und wird bald nicht mehr arbeiten können. Dann sitzen sie und die Kinder auf der Straße.

Fr. Tobias hofft auf 370 Menschen, die je 20 Euro spenden - mehr ist nicht nötig, um das Schicksal von Dona Josefina, Nicol und Camila in eine etwas bessere Richtung zu lenken. Eine Internetseite erzählt ihre Geschichte und lädt zum Spenden ein.

Zu Weihnachten hat auch die Mainzer Allgemeine Zeitung darüber berichtet. Hier können Sie den Artikel lesen.

Möchten auch Sie zu den 370 Menschen gehören, die Dona Josefina und ihren kleinen Enkeln ein neues Zuhause geben? Schauen Sie rein in "2 Zimmer für ein Zuhause".

P. Franziskus Knoll erhält den Doktortitel

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Am 8. Dezember 2014 wurde P. Franziskus Knoll OP im Rahmen eines Festaktes an der PTH Vallendar zum "Dr. theol." promoviert. Seine Arbeit mit dem Titel "Spiritualität in der Pflege: Mensch bleiben trotz Krankenhaus!" wurde mit dem Prädikat "summa cum laude" bewertet.
 
Im Beisein einiger Mitbrüder aus Köln, Berlin und Mainz wurde ihm die Urkunde überreicht. Betreut wurde seine Dissertation von der Pastoraltheologin Prof. Dr. Doris Nauer. P. Franziskus gehört zum Konvent Heilig Kreuz in Köln.
 
Herzlichen Glückwunsch!

Leipzig hat einen neuen Prior

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Ein weiteres Kloster unserer Ordensprovinz hat einen neuen Prior gewählt. Am 2. Adventssonntag hat P. Josef kleine Bornhorst OP die Wahl der Leipziger Brüder angenommen und dort sein Amt angetreten. Er löst P. Nikolaus Natke OP ab, dessen Amtszeit in diesem Jahr ausgelaufen war.

P. Josef, Jahrgang 1953, zieht nun nach über 20 Jahren in unseren Ausbildungshäusern Worms und Mainz aus Rheinland-Pfalz nach Sachsen. In den letzten sechs Jahren hat er die Kommunität in Mainz geleitet, wo unsere jungen Mitbrüder nach dem Noviziat ihre Studien und Ausbildungen absolvieren.

Auch ihm Gottes Segen als Prior in Leipzig!

Für den Glauben um die ganze Welt

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Die Mainzer Allgemeine Zeitung berichtet am Nikolaustag, dem 6. Dezember 2014, über unseren Mitbruder Frater Dennis Halft OP. Er gehört zu unserer Klostergemeinschaft in Mainz, wo die Studenten unserer Provinz ihre theologische und andere Ausbildungen absolvieren.

KLOSTERLEBEN Dennis Halft ist Dominikaner in Mainz und Islamwissenschaftler

MAINZ - Jung, gut aussehend, blitzgescheit, dazu ein Job, der von Tag zu Tag an Aktualität gewinnt: Der 32-jährige Dennis Halft, Doktorand der Islamwissenschaft und fünfsprachig, ist ein Traummann. Dazu noch mit einem Alleinstellungsmerkmal: Er lebt als Dominikaner-Frater im Kloster in der Mainzer Gartenfeldstraße zusammen mit derzeit 16 Brüdern. Erst jüngst, Ende September 2014, hat er seine feierliche Profess abgelegt, das heißt, er hat sich Gott und seinem Orden versprochen bis zum Tod.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel.

P. Elias H. Füllenbach ist neuer Prior in Düsseldorf

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Auch der Dominikaner-Konvent in Düsseldorf hat einen neuen Prior: P. Elias H. Füllenbach OP.

Als gebürtiger Düsseldorfer trat P. Elias 1996 19-jährig in unseren Orden ein. Die ersten Monate verbrachte er im Dominikanerkloster St. Paulus in Berlin. Danach gehörte er den Klöstern in Worms, Köln/Hl. Kreuz, Oxford und Köln/St. Andreas an, bevor er vor einigen Jahren in seine Heimatstadt versetzt wurde. Nach seiner Priesterweihe im Mai 2006 war er bis 2011 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kirchengeschichte der Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn sowie von 2006-2012 als Kaplan in Düsseldorf Ober- und Niederkassel tätig. Seit 2012 ist P. Elias stellvertretender Leiter des Instituts zur Erforschung der Geschichte des Dominikanerordens im deutschen Sprachraum (IGDom).

Am 23. November 2014 nahm er die Wahl zum neuen Prior des Düsseldorfer Klosters an und löste damit P. Manuel Merten OP ab, der sechs Jahre lang den Konvent leitete.

P. Elias wünschen wir Gottes Segen für die neue Aufgabe!

Neuer Prior im Noviziatskonvent Worms

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Unser Kloster in Worms hat einen neuen Prior gewählt: P. Ralf Sagner OP.

Der bisherige Leipziger Mitbruder P. Ralf Sagner OP hat am 8. November 2014 die Wahl zum Prior angenommen und tritt damit die Nachfolge von P. Ludger Fortmann OP an, dessen zweite Amtszeit kurz zuvor ausgelaufen war. Den Dominikanerorden charakterisiert ein demokratischer Leitungsstil, in dem alle Leitungsämter durch Wahl und nur auf Zeit vergeben werden. Bei einem Prior ist die Amtszeit auf drei Jahre festgelegt.

P. Ralf wurde 1962 in Potsdam geboren und war vor seinem Ordenseintritt 2005 lange Jahre als Softwareentwickler und IT-Projektmanager in Berlin tätig. Nach seinem Noviziat in Worms und dem Theologie-Studium in Mainz und Wien gehörte er seit 2012 dem Leipziger Dominikanerkonvent an.

Wir wünschen P. Ralf alles Gute und Gottes reichen Segen für sein neues Amt!

„Die deutschen Dominikaner und Dominikanerinnen 1221-1515“ Internationale und interdisziplinäre Fachtagung in Köln

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In Vorbereitung des Jubiläums der Gründung des Dominikanerordens 1216-2016 bot die historische Fachtagung auf dem Campus der Kölner Universität zahlreiche neue Informationen aus den Bereichen Germanistik, Geschichte, Kunst- und Mediengeschichte, Philosophiegeschichte und Theologie. In seinem Grußwort hatte der Dekan der Philosophischen Fakultät Prof. Dr .Stephan Grohé die Verbindung zwischen Dominikanerorden, Wissenschaft und Universität in Köln hervorgehoben; Provinzial Dr. Johannes Bunnenberg begrüßte seinerseits herzlich die etwa 80 (von etwa 100 angemeldeten) Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die trotz Bahnstreik den Weg auf den Kölner Campus gefunden hatten. Auf den Workshop mit sechs Präsentationen des wissenschaftlichen Nachwuchses folgten vier Sektionen mit jeweils mehreren Präsentationen. Die Oberthemen waren „Innovation und Tradition“, „Wissen ist Macht – das dominikanische Studiensystem und die Predigt“, „Hören und Sehen“ (Dominikanische Spiritualität – Mystik, Liturgie – Kunst, Kontemplation – Apostolat, die Rezeption dominikanischer Glaubensverkündigung) und „Das Eigene und das Fremde“ (Der Orden im Konflikt mit sich und anderen – Observanzstreit, Inquisition, Judenfeindschaft und Hexenwahn).

Besondere Höhepunkte der dreitägigen Veranstaltung waren der öffentliche Abendvortrag am Donnerstag, dem 6. November 2014, von Prof. Dr. Peter Segl (Bayreuth) in der Dom- und Diözesanbibliothek Köln über „Deutsche Dominikaner im Kampf gegen Dämonen, Ketzer und Hexen“ sowie das Konzert in St. Andreas „Verbum Dei – Musik aus dem Dominikanerinnenkloster Paradies bei Soest mit Ars Choralis Coeln“ unter der Leitung von Maria Jonas am Freitagabend, dem 7. November 2914. Es war zugleich das Eröffnungskonzert der Albertus-Magnus-Festwoche an St. Andreas.  

Die Präsentation der neuesten Forschungen wie der Austausch darüber ließ die Tagung zu einer thematisch und zeitlich dicht gefüllten, aber abwechslungsreichen Veranstaltung werden, sehr zur Freude der Organisatoren, Prof. Dr. Sabine von Heusinger (Mittelalterliche Geschichte, Universität zu Köln), Elias H. Füllenbach OP / PD Dr. Klaus-Bernward Springer (Institut zur Erforschung der Geschichte des Dominikanerordens im deutschen Sprachraum) und Prof. Dr. Walter Senner OP (Institutum S. Thomae / Pontificia Universitas S. Thomae de Aquino in Urbe, Rom). Am Schluss stand der Dank an die vielen Helfer, Unterstützer und Sponsoren von Tagung, Abendvortrag und Konzert, ohne welche die Veranstaltungen so nicht möglich gewesen wären.

Dr. Klaus-Bernward Springer

Ausführlicher Artikel zur Tagung (auf der Website der Universität Köln)

Diakonenweihe in Klausen

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Am 11. Oktober wurden unsere Mitbrüder fr. Daniel Stadtherr OP und fr. Philipp Maria König OP von Weihbischof Robert Brahm (Trier) zu Diakonen geweiht. Die Weihe fand in der Wallfahrtskirche von Klausen statt, dem größten Marien-Wallfahrtsort im Bistum Trier, der seit vielen Jahren von uns Dominikanern betreut wird.

Unseren beiden neuen Diakonen Gottes Segen für ihren Dienst!

Feierliche Profess in Heilig Kreuz in Köln

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 Die Dominikaner legen ihre Ordensgelübde auf den Meister des Predigerordens ab. Es war ein besonderes Ereignis, dass Fr. Dennis Halft und Fr. Philipp Maria König am 28. September 2014 ihre Feierliche Ordensprofess in die Hände des derzeitigen Ordensmeister Fr. Bruno Cadoré abgelegen konnten. Er weilte zur Kanonischen Visitation der Ordensprovinz in Deutschland. Viele Brüder, Schwestern und Laien des Ordens sowie Eltern, Verwandte und Freunde der beiden jungen Brüder nahmen am festlichen Sonntagsgottesdienst in der Kirche Heilig Kreuz in Köln teil. Der anschließende Empfang in den Räumen des Klosters und im Klostergarten bot Gelegenheit zu Gesprächen und zum Glückwunsch an die zwei Brüder, die sich durch die Profess endgültig an den Orden gebunden haben.

 

Visitation des Ordensmeisters aus Rom

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Für vierzehn Tage, vom 14.-29. September 2014, war der Ordensmeister mit seinem Socius zur Kanonischen Visitation der Ordensprovinz Teutonia in Deutschland. Er besuchte alle Konvente und Häuser der Provinz, um mit den Gemeinschaften und den einzelnen Brüdern zu sprechen, und so vom Leben und Wirken, den Fragen und Sorgen der Brüder der Provinz zu hören und dann später in einem schriftlichen Bericht seine Eindrücke, Anregungen und Wünsche mitzuteilen. Zum Ende der Visitation traf sich der Ordensmeister am 27. September mit Mitgliedern der Laiengemeinschaften in St. Andreas in Köln und feierte am Abend mit der Dominikanischen Familie die hl. Messe. Am Sonntag nahm er in einem Festgottesdienst in Heilig Kreuz in Köln die Feierliche Profess von zwei jungen Brüdern entgegen. Mit der Sitzung des Provinzkonsils am Montag, 29. September, in dem der Ordensmeister einen ersten mündlichen Bericht über seine Eindrücke und Erfahrungen gab, endete die Visitation.

Priesterweihe in St. Albertus Magnus, Braunschweig

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Am 17. Mai 2014 wurden fr. Gregor Naumann OP und fr. Johannes Matthias Schäffler OP in St. Albertus Magnus in Braunschweig zu Priestern geweiht. Etwa 400 Gäste waren angereist, um dieses Fest mitzufeiern. Die Weihe nahm Bischof Norbert Trelle aus Hildesheim vor. Im Anschluss an die Weiheliturgie waren alle in die Räume des Klosters und der Pfarrei zu Gespräch und Imbiss eingeladen. 

Festakademie zur Verleihung des Titels "Magister in Sacra Theologia"

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Der Dominikanerorden verleiht Brüdern, die sich um die theologische Forschung und Lehre in besonderer Weise verdient gemacht haben, den Grad des "Magister in Sacra Theologia".

Zur feierlichen Verleihung dieses Titels an P. Dr. Tiemo Rainer Peters OP und Prof. P. Dr. Walter Senner OP fand am 28. Januar 2014 in den Räumen der Dom- und Diözesanbibliothek Köln und der Bibliothek St. Albertus Magnus eine Festakademie statt. Nach einer "Lectio magistralis" wurden den beiden Brüder durch den Regens der Ordensprovinz, P. Dr. Thomas Eggensperger, die Urkunden überreicht.

"Dialog auf Augenhöhe. Zeitgenössische Kunst und Religion"

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So lautete das Thema der diesjährigen Provinz-Studientagung, die vom 2.-4. Januar in Berlin. stattfand. 25 Brüder und Schwestern aus der Dominikanischen Familie waren im Dominikanerkonvent zusammengekommen, um in Vorträgen, Gespräch und Diskussionen Berührungspunkte zwischen Moderner Kunst und Glauben zu finden und ihr Gegen- und Miteinander zu erhellen. Die Moderation der Tagung hatte P. Johannes Witte als Verantwortlicher für die Fort- und Weiterbildung in der Ordensprovinz.

Frau Prof. Monika Grütters, wenige Tage zuvor zur Kulturstaatsministerin ernannt, hielt den Eröffnungsvortrag zum Thema „Religion und Kirche in der Gegenwartskunst“. Weitere Referenten waren Prof. Klaas Huizing von der Universität Würzburg, der Kunstkritiker Walter Vitt aus Köln. Die Teilnehmenden besuchten die Ausstellung des Künstlers Max Wechsler in der Kulturstiftung der EKBO St. Matthäus. Die Studientagung schloss mit einem Dokumentarfilm über Otto Freundlich und die Straße der Skulptu­ren/Straße des Frie­dens.

Diakonenweihe in St. Andreas, Köln

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Über dem Grab des heiligen Dominikaners Albertus Magnus, der in der Krypta in St. Andreas zu Köln begraben liegt, wurden am 26. Oktober 2013 unsere Mitbrüder fr. Gregor Naumann OP und fr. Johannes Matthias Schäffler OP zu Diakonen geweiht. Weihbischof Reinhard Hauke aus Erfurt, der Heimatdiözese von fr. Gregor, spendete die Weihe im Kreis der Mitbrüder und der engsten Familie der beiden neuen Diakone.

Für die neugeweihten Diakone beginnt nun im November der Pastoralkurs in Münster, an den sich das Diakonatspraktikum anschließt. Fr. Gregor geht nach St. Sophien in Hamburg, fr. Johannes nach St. Albertus Magnus in Braunschweig.

Herzlichen Glückwunsch und Gottes reichen Segen!

Weitere Bilder auf der Homepage der Mainzer Dominikaner.

Provinz-Wallfahrt nach Klausen am 3. Oktober 2013

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Im Rahmen der Vorbereitung auf das Ordensjubiläum „800 Jahre Dominikaner“ im Jahr 2016 waren etwa 200 Schwestern und Brüder der Dominikanischen Familie in unserer Ordensprovinz und Gemeindemitglieder unserer Dominikanerkirchen in Köln und Düsseldorf der Einladung zu einer Wallfahrt nach Klausen in der Moseleifel gefolgt. Nach Ankunft der Pilger und  Begrüßung durch den Provinzial wurde die Wallfahrt mit einem Marienlob am Gnadenbild der „Schmerzhaften Gottesmutter“ eröffnet. Nach einem gemeinsame Mittagessen gab es verschiedene geistlichen Angebote:  Kirchenführungen, einen Pilgerweg von Esch über Krames nach Klausen, Gemeinsames Singen, Meditatives Tanzen, Bibelgespräch und Rosenkranzgebet.  Mit einer geistlichen Orgelmusik und Anbetung begann der Abschlussgottesdienst in der Wallfahrtskirche.

In seiner Predigt griff der Provinzial die Bedeutung des Namens Klausen auf und schlug einen Bogen von der Eberhardsklause zur Klausurtagung, von der Klause des Gebets zur Klause als Ort der Begegnung, von der Einkehr bei sich selbst zur Einkehr im Gasthaus. Er setzte die doppelte Bedeutung des Namens Klausen in Beziehung zum Jahresthema "Kontemplation und Verkündigung"

Zum Abschied gab es auf dem Kirchplatz – das Wetter hatte sich den ganzen Tag von seiner besten Seite gezeigt – ein Gläschen Moselwein und Brezel. „Ein solches Treffen der Dominikanischen Familie könnte  doch jedes Jahr stattfinden!“ – war ein Wunsch, der öfters genannt wurde.

Generalkapitel in Trogir 2013

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Vom 22. Juli bis 8. August 2013 tagt das Generalkapitel unseres Ordens in Trogir/Kroatien.

Informieren Sie sich gerne durch einen Klick auf das Bild.

Feierliche Profess am 11. Mai 2013 in Mainz

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Drei Brüder aus dem Ausbildungshaus in Mainz legten am 11. Mai 2013  ihre Feierliche Profess ab: fr. Gregor Naumann, fr. Johannes Matthias Schäffler und fr. Daniel Stadtherr. Sie versprachen damit in die Hände des Provinzials, P. Johannes Bun­nenberg OP, dem Orden treu zu bleiben "bis zum Tod", wie es in der Professformel heißt. Es war ein frohes Fest mit vielen Gästen: Verwandte und Freunde der Professen, viele Brüder und Schwestern aus der Dominikanischen Familie, Studenten und Professoren von der Mainzer Universität und viele treue Gemeindemitglieder aus St. Bonifaz.

Jahrestreffen der europäischen Provinziale des Ordens in Mainz

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Vom 2.-6. April 2013 trafen sich die Provinziale und Vikare des Ordens im Erbacher Hof in Mainz zur Jahrestagung. Thematische Schwerpunkte des Jahrestreffens waren das II. Vatikanische Konzil und die daraus resultierenden heutigen Herausforderungen für den Dominikanerorden sowie aktuelle europäische Themen. Während der Tagung gab es Gelegenheit, Deutschland ein wenig ken­nenzulernen: Besichtigung im Mainzer Dom, eine Schifffahrt zur Loreley, Besuch des jüdischen Friedhof in Worms und des dortigen Noviziatskonventes der Teutonia. Der Abschlussgottesdienst war am Freitagabend in der Mainzer Domi­nikanerkirche St. Bonifaz, der vom Provinzial P. Dr. Johannes Bunnenberg gehalten wurde. Der Ordensmeister, P. Bruno Ca­doré hielt die Predigt auf Französisch, die P. Christophe Holzer, der Provinzial der Süddeutsch-Österreichi­schen Provinz, ins Deutsche übersetzte. Beim anschließenden Abendessen kam es zu einem regen Austausch in den drei Ordenssprachen Englisch, Französisch und Spanisch.

 

CD-NEUERSCHEINUNG: Dominikanischer Choral und Orgelimprovisationen

CD-NEUERSCHEINUNG: Dominikanischer Choral

Sechs junge Dominikaner singen
eine feierliche Vesper zu Ehren
des heiligen Dominikus.


An der Orgel: Thierry Mechler

Inhalt
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Weitere Informationen

Neue Beauftragte für Fälle des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger

Frau Christa Pesch hat für die Provinz Teutonia mit Datum vom 1. September 2012 die Aufgabe der Beauftragten für Fälle des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger übernommen. Frau Pesch ist zu erreichen unter der Adresse:

Christa Pesch, Jägerstr. 30, Rösrath

E-Mail-Adresse: christa.pesch@gmx.de

Stellungnahme zum Thema "Missbrauch"

Stellungnahme

Antragsformular

Interview mit dem Ordensmeister P. Bruno Cadoré

P. Bruno Cadoré

P. Bruno Cadoré ist seit 2010 Ordensmeister (Generaloberer) der Dominikaner. Im Interview mit der Redaktion von „Kontakt“ antwortet P. Bruno auf Fragen nach seinen Eindrücken von den Besuchen in den Konventen weltweit, nach den Stärken und Schwächen der Dominikaner, sowie auf die Frage, warum es sich lohnt, heute bei den Predigerbrüdern einzutreten.

Hier geht’s zum Interview in voller Länge...

Dominikanischer Choral und Orgelimprovisation auf CD

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Anlässlich unseres Ordensjubiläums 2016 haben P. Thomas Möller und eine Gruppe unserer Studenten ein CD-Projekt realisiert. In St. Sophien in Hamburg wurde Mitte September 2012 eine lateinische Dominikusvesper aufgenommen mit Gesängen aus unserer 800-jährigen Ordenstradition. Die Orgelimprovisationen sind von Prof. Thierry Mechler aus Thierenbach. Voraussichtlicher Erscheinungstermin ist der 1. Dezember 2012. So eigenet sich diese CD mit dominikanischem Choral auch als besonderes Weihnachtsgeschenk. Sie kann ab Mitte Dezember über das Provinzialat der Dominikaner, Lindenstr. 45, 50674 Köln bestellt werden.

Provinzkapitel der Teutonia 2012 wurde in Köln Heilig Kreuz beendet

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Mit Abschluss der Beratungen des Diffinitoriums wurde das Provinzkapitel der Teutonia am 14. Juni 2012 beendet. Während der hl. Messe im Dominikanerkloster Heilig Kreuz unterzeichneten der Provinzial und die vier Diffinitoren die neuen Akten des Kapitels (Beschlüsse, Beauftragungen und Empfehlungen). Nach Fertigstellung einer englischen Übersetzung werden diese dem Ordensmeister in Rom vorgelegt und nach seiner Bestätigung vom Provinzial veröffentlicht.

P. Dr. Johannes Bunnenberg wieder zum Provinzial gewählt - Diffinitorium in Köln Heilig Kreuz

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Auf dem Provinzkapitel der Ordensprovinz Teutonia wurde am 26. April 2012 P. Dr. Johannes Bunnenberg für weitere vier Jahre zum Provinzial gewählt. Zusammen mit vier weiteren gewählten Brüdern (Diffinitoren) tagt seit dem 2. Mai 2012 das Diffinitorium im Dominikanerkloster Heilig Kreuz in Köln. Nach dem Plenum des Kapitels vom 22.-28. April in Hamburg ist das Diffinitorium der 2. Teil eines Kapitels im Dominikanerorden. Hier werden die Beschlüsse des Plenums nochmals geprüft , Beauftragungen, Ermahnungen und Empfehlungen abgefasst und die Ämter und Aufgaben in der Provinz wieder bestätigt oder neu besetzt. Es finden Gespräche mit Amtsträgern statt wie auch Besuche in einzelnen Konventen der Provinz. Wahrscheinlich bis Mitte Juni werden die Beratungen dauern Zum Abschluss werden die Akten des Provinzkapitels unterschrieben und veröffentlicht.

 

Das Provinzkapitel der Teutonia tagt 2012 wieder in Hamburg

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Vom 22.-28. April 2012 - wie vor vier Jahren - wird das Provinzkapitel im St. Ansgar-Haus in Hamburg tagen. 24 stimmberechtigte Brüder werden eine Woche lang diskutieren, beraten und einen Provinzial wählen, der die Provinz für die nächsten vier Jahre leitet. Das erste Kapitel der Provinz Teutonia fand 1264 in Hamburg statt, wo die Dominikaner 1239 einen Konvent gründeten. Im Jahr 1529 wurde der Konvent durch die Reformation aufgehoben. 1962 kehrten die Dominikaner nach Hamburg zurück und übernahmen die Seelsorge in der Pfarrei Sankt Sophien. Der Klosterneubau wurde am 1966 eingeweiht. Die 50-Jahr-Feier der Wiedergründung des Dominikanerklosters in Hamburg wird in diesem Jahr am 17./18. August stattfinden.

Ein zentrales Thema der Beratungen wird die Planung der Aufgaben und Tätigkeiten in den kommenden Jahren sein und die Frage, wie wir angesichts der personellen Situation unsere Niederlassungen halten können. Es geht weiterhin um die Vernetzung der wissenschaftlichen Arbeit der Brüder in verschiedenen Instituten, um die Frage des Nachwuchses und darum, wie in angemessener Weise das 800j. Ordensjubiläum 2016 vorbereitet werden kann. Ferner steht die Frage an, wie das Missionsvikariat in Bolivien in die Selbständigkeit geführt wird (Gründung einer Vize-Provinz Bolivien).

Am Provinzkapitel nehmen als Gäste auch Vertreterinnen und Vertreter der anderen Zweige des Dominikanerordens teil. Nach der Wahl des Provinzials wird am Donnerstag, 26. April 2012, um 19.00 Uhr in Sankt Sophien eine feierliche Vesper sein mit der Amtseinführung des neuen Provinzials.

Treffen der europäischen Provinziale in Lissabon 2012

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Aus Anlass des 50. Jahrestages der Wiedergründung der Ordensprovinz Portugal fand die jährliche Versammlung der Provinziale und Vikare des Dominikanerordens in Europa vom 10.-14. April 2012 in Lissabon statt. Auch der Ordensmeister, fr. Bruno Cadoré und drei sei­ner Socii nahmen an dem Treffen teil. Der Socius für das intellektuelle Leben referierte über die Studienhäuser und wissenschaftlichen Einrichtungen, die dem Ordensmeister unterstehen. Der Ordensmeister berichtete über die vom letzten Generalkapitel 2010 eingeleiteten Schritte zur Strukturreform, um Leben, Sendung und Struktur zu effektiver Übereinstimmung zu brin­gen.

Der thematische Leitfaden des Treffens lautete: Postmoderne und Neuevangelisierung. Nach einem Überblick über postmoderne Denkweisen und Mentalitäten, ihre Wurzeln und ihre Problematik trafen sich die Teilnehmer in Sprachgruppen, um eigene Sichtweisen und Erfah­rungen auszutauschen.

Neben den Sitzungen gab es an einem Nachmittag ein gut ausgewähltes Besichtigungspro­gramm mit Besuch im heutigen Dominikanerkonvent in Lissabon. Im Rahmen eines Gottes­dienstes wurde dort das 50jährige Jubiläum der Wiedergründung gefeiert.

Zum nächsten Treffen 2013 wurden die Provinziale Europas nach Deutschland eingeladen. Es wird im tagungszentrum des Bistums Mainz im Erbacher Hof stattfinden.

Festakademie zum Thomasfest 2012 in Köln Heilig Kreuz

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Am 28. Januar 2012 konnte P. Prior Bonifatius Hicks OP in Vertretung des Provinzials im Konvent Heilig Kreuz etwa 35 Gäste zur Festakademie begrüßen. Die Dominikaner-Provinz Teutonia hatte zu dieser Akademie zum Thomasfest eingeladen. Die einführenden Worte sprach P. Regens Dr. Thomas Eggensperger OP.

Der Leiter des Institut Pastoral Homiletik in Düsseldorf, P. Dr. Manfred Entrich OP, hatte für den Festvortrag den bekannten amerikanischen Dominikaner, Prof. Dr. P. Thomas OMeara (Chicago), gewinnen können, der zu einer Vortragsreihe in Deutschland weilte. Er sprach zum Thema: „ Eine neue Welt – ein neues Weltall“ – Außerirdisches als Herausforderung für Theologie und Glaube.

Anschließend waren die Gäste zu einem Empfang eingeladen.

Provinzstudientagung und Provinztag 2012 in Horrem bei Köln

Das neue Jahr begann für die Dominikaner der Provinz Teutonia mit einer Studientagung im Bildungshaus der Salvatorianerinnen in Horrem bei Köln. Das Thema lautete "Sprache der Verkündigung und Medien". Verschiedene Referenten waren eingeladen, die unterschiedlichen Formen der Verkündigung in den heutigen Medien darzustellen: Verkündigung im Fernsehen (Wort zum Sonntag, Quizshows, Talkrunden), im Internet, in den Printmedien und beim Domradio in Köln. Die Erklärung der Lüpertz-Fenster in der Dominikanerkirche St. Andreas in Köln machte die Möglichkeiten der Predigt durch darstellende Kunst aufmerksam. An der Studientagung nahmen auch Dominikanerinnen und Laien als Mitglieder der Dominikanischen Familie teil, insgesamt etwa 40 Brüder und Schwestern.

An die Tagung schloss sich ein Provinztag für die Brüder an, auf dem Themen, Fragen und wichtige Weichenstellungen für die kommenden Jahre diskutiert wurden, in Vorbereitung das kommende Provinzkapitel im April 2012 in Hamburg.

Umbettung der Dominikaner vom Klosterfriedhof in Warburg nach Köln

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Nach Auflösung des Warburger Dominikanerklosters 1993 wurde der dortige Klosterfriedhof für 15 Jahre von der Syrisch-Orthodoxen Gemeinde, die das Kloster erworben hatte, gepflegt. Nach Ablauf der Frist wurde beschlossen, die in Warburg verstorbenen Brüder auf den Kölner Friedhof Melaten umzubetten. Das Bestattungsinstitut Kuckelkorn exhumierte die sterblichen Überreste von 43 Dominikanern und Paul Lazarus Beckert (Künstler) und transferierte sie nach Köln. Am 2. November 2011 (Allerseelen) wurden sie in der Grabstelle der Kölner Dominikaner auf dem Melaten-Friedhof im Rahmen eines Totengedenkens, zu dem der Provinzial P. Johannes Bunnenberg und die Kölner Brüder eingeladen hatten, beigesetzt.

Diakonenweihe in Köln Heilig Kreuz

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Weihbischof Dr. Stefan Zekorn (Münster) weihte am 8. Oktober 2011 in der Dominikanerkirche Heilig Kreuz in Köln drei Mitbrüder zu Diakonen: fr. Peter Henrich, fr. Ralf Sagner und fr. Frank Ewerszumrode. Nach Abschluss des Grundstudiums folgt ab November die pastorale Ausbildung am Pastoralinstitut der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster (Kapuziner). Ihr pastorales Praktikum machen die drei Brüder in Brüssel, Leipzig und Düsseldorf. Voraussichtlich im Mai nächsten Jahres wird die Priesterweihe sein.

Seligsprechung von P. Jean-Joseph Lataste OP (1832-1869)

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Jubel und Dank erfüllte die Schwestern von Bethanien und viele mit ihnen, als Papst Benedikt XVI. am 28. Juni 2011 das Dekret zur Anerkennung eines Wunders auf die Fürbitte des Dieners Gottes Jean-Joseph Lataste aus dem Predigerorden unterzeichnete und damit den Weg zur Feier der Seligsprechung freigab. P. Lataste ist der Gründer der Kongregation der Dominikanerinnen von Bethanien. Da Seligsprechungen in der Regel in den Diözesen begangen werden, in denen der neue Selige lebte und gewirklt hat, und wo er auch begraben ist, wird die Seligsprechung von P. Lataste im Bistum Besancon in Frankreich sein, voraussichtlich Anfang Juni 2012.

Feierliche Profess in Mainz

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Im Ausbildungskonvent in Mainz machten am 4. Juni 2011 fr. Raf Sagner und fr. Frank Ewerszumrode die Feierliche Profess. In die Hände des Provinzials P. Johannes Bunnenberg legten sie das Versprechen der Zugehörigkeit zum Orden "bis zum Tod" ab. Zusammen mit vielen Angehörigen, Freunden sowie Brüdern und Schwestern des Ordens und zahlreichen weiteren Gästen wurde der Festtag begangen. Im Ausbildungskonvent Mainz leben derzeit 16 Brüder, von denen neun sich auf die Aufgabe im Predigerorden durch das Studium an der Universität und weitere Ausbildung vorbereiten. Anfang Oktober 2011 werden drei brüder zu Diakonen geweiht.

Senior der Ordensprovinz Teutonia feiert seinen 90. Geburtstag

Am 4. Mai 1921 wurde P. Prof. Dr. Paulus Engelhardt in Berlin geboren. Seit 1940 gehört er dem Predigerorden an. In diesem Jahr schaut er auf 90 Lebensjahre zurück. Aus Anlass seines "runden" Geburtstages hatten sich am 24. Mai mit den Brüdern des Düsseldorfer Konventes viele Gäste zu einem Festakt im Lambertussaal in der Düsseldorfer Altstadt eingefunden. P. Paulus war Jahrzehnte lang als Professor der Philosophie tätig, er leitete die deutsch-lateinische Edition der Werke des hl. Thomas (Deutsche Thomas-Ausgabe) und war lange Hauptverantwortlicher der Dominikanerzeitschrift "Wort und Antwort". Das Heft 2/2011 dieser Zeitschrift ist dem Wirken des Jubilars gewidmet.

Versammlung der europäischen Provinziale des Dominikanerordens

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In diesem Jahr trafen sich in der Osterwoche vom 26.-30. April 2011 die Provinziale Europas in Sainte Baume in der Provence: 20 Provinziale, vier Obere von Generalvikariaten (Ungarn, Belgien-Süd, Russland-Ukraine, Baltikum) und drei Vikare von Provinzvikariaten (Skandinavien, Türkei, der spanische Teil der Rosenkranzprovinz). Großen Raum nahmen die Gespräche mit dem neuen Ordensmeister P. Bruno Cadoré ein, der für zwei Tage gekommen war. Es wurde über die vom Generalkapitel 2010 beschlossenen Änderungen der Strukturen und die personellen Veränderungen an der Ordenskurie in Rom, das Studium und die intellektuelle Ausrichtung des Ordens, das gemeinsame Leben und die vielfältigen apostolischen Tätigkeiten der Brüder gesprochen. Themen waren auch die verschiedenen Akzente, die die einzelnen Provinzen der Vorbereitung auf das 800jährige Jubiläum des Dominikanerordens im Jahre 2016 geben und die Bemühungen in der Berufungspastoral. Die Provinz von Portugal wird im nächsten Jahr die Provinziale einladen aus Anlass der Wiedergründung der Provinz vor 50 Jahren.

Jahrestreffen der Höheren Oberinnen der Dominikanerinnen

Vom 11.-14. April 2011 trafen sich die Höheren Oberinnen zur Jahrestagung im Konvent der Dominikanerinnen von Bethanien in Refrath bei Köln. Dieses Treffen, das dem Austausch und der Beratung dient, findet immer in einer der Niederlassungen der 15 Schwesterngemeinschaften statt, die sich im Jahre 2000 zu einer Arbeitsgemeinschaft (AGOP) zusammengeschlossen haben. Breiten Raum nehmen die gegenseitigen Informationen aus den Gemeinschaften ein. Seit einigen Jahren stehen angesichts des Nachwuchsmangelns, der älterwerdenden Gemeinschaften, des Abschiednehmens von bisherigen caritativen oder pastoralen Tätigkeiten immer auch die Überlegungen hinsichtlich der Möglichkeiten und Notwendigkeit der Zusammenarbeit auf der Tagesordnung. Mit der Verantwortlichen für die Noviziatsausbildung, Sr. Judith Moormann OP, gab es einen regen Erfahrungsaustausch über die Zusammenarbeit in der Ausbildung der wenigen jüngerer Schwestern. Ein weiterer Tagesordnungspunkt des Treffens ist jeweils die Vorbereitung der Jahrestagung im August, zu der alle Dominikanerinnen eingeladen sind. Das Thema lautet: „Gemeinschaft – praedicatio Jesu Christi“. Es geht darum, die Predigt und Verkündigung als Dominikanerinnen und die Realitäten in den Gemeinschaften zu bedenken. Es stand die Wahl der ersten Koordinatorin der AGOP an; gewählt wurde die Generalpriorin der Dominikanerinnen von Bethanien, Sr. Sara Böhmer OP. Der Provinzial der Brüder, P. Johannes Bunnenberg OP, kam an einem Nachmittag zum Gespräch mit den Schwestern. Im nächsten Frühjahr wird das Treffen der AGOP bei den Dominikanerinnen in Neusatzeck stattfinden.

Einfache Profess in Worms

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Am 26. März 2011 nahmen die beiden Provinziale (der Teutonia und der Südt.-Österr. Provinz) die Einfache Profess (für drei Jahre) von drei Novizen entgegennehmen: fr. Adam, fr. Christian und fr. Tobias. Zwei Brüder werden das Theologiestudium in Wien bzw. Mainz aufnehmen. fr. Christian, der als Priester in den Orden eintrat, wurde in den Konvent nach Vechta versetzt, um dort am Kolleg St. Thomas und in der außerschulischen Jugendseelsorge tätig sein.

Besuch des Ordensmeisters der Dominikaner

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Vom 16.-22 März 2011 wird der neue Ordensmeister, P. Bruno Cadoré OP, unsere Ordensprovinz Teutonia für ein paar Tage besuchen. P. Bruno Cadoré wurde auf dem Generalkapitel des Ordens im September 2010 in Rom für neun Jahre zum Leiter des Dominikanerordens gewählt. Er wird die Ausbildungshäuser in Worms und Mainz besuchen sowie die Klöster in Düsseldorf und Köln. Am Schluss wird es eine gemeinsame Sitzung des Ordensmeisters mit dem Beratungsgremium der Provinz in Köln geben.

Einkleidung in Worms

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Am 19. Februar 2011 haben drei Postulanten im Noviziatskonvent in Worms ihr einjähriges Noviziat begonnen. Seit November 2000 haben die beiden Provinzen in Deutschland und Österreich ein gemeinsames Noviziat im Wormser Kloster.

Gedenkgottesdienst zum 75. Todestag von Pater Titus Horten OP in Vechta

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Am 25. Januar 2011 jährte sich zum 75. Mal der Todestag von Pater Titus Horten. Zusammen mit P. Laurentius Siemer und P. Thomas Stuhlweißenburg wurde er wegen angeblicher Devisenvergehen im Ausland von den Nationalsozialisten verhaftet und in einem Schauprozess zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Er starb im evangelischen Peter-Heinrich-Ludwig-Hospital in Oldenburg. Schon bald setzte die Verehrung von Pater Titus durch die Gläubigen des Oldenburger Landes ein. 1954 wurde sein Leichnam vom Friedhof in die Klosterkirche in Vechta-Füchtel überführt. Vom Bistum Münster und vom Orden wurde ein Seligsprechungsprozess in die Wege geleitet. Der heroische Tugendgrad wurde dem „Diener Gottes“ Pater Titus  zuerkannt. Das negative Votum der Mediziner-Kommission in Rom im Rahmen des Wunderprozesses im Jahre 2008 beendete vorerst den Prozess der Seligsprechung von Pater Titus. Prälat Hülskamp, der als Offizial in Münster den Seligsprechungsprozess begleitet hat, zeigte sich bei der Gedenkfeier in Vechta überzeugt, dass ein erneuter Prozess mit der Vorlage medizinisch nicht erklärbarer Heilungen zu einem guten Ende geführt werden kann.

Zweites Kolloquium "Theologie OST" in Leipzig

Zum Thema „Kerygma und Mission. Hermeneutische Überlegungen“ fand im Dominikaner­kloster St. Albert in Leipzig-Wahren am 21. Januar das 2. Kolloquium im Rahmen des Projektes „Theologie-OST“ statt. Hauptreferenten waren Bischof Joachim Wanke von Erfurt und Dr. Christian Bauer, Tübingen. Ostdeutschland braucht eine Missionskirche neuzeitlichen Typs, so Bischof Wanke, die auf dem ostdeutschen Hintergrund nach dem Verhältnis von Verkündigung und Mission fragt.

Visitation im Vikariat in Bolivien

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Provinzial P. Johannes Bunnenberg weilte vom 14. Januar bis zum 5. Februar im Vikariat der Ordensprovinz in Bolivien. Neben den Besuchen der einzelnen Niederlassungen und den Gesprächen mit den Brüdern war das Vikariatskapitel (eine Versammlung aller Brüder, die alle vier Jahre stattfindet) von besonderer Bedeutung. Als neuer Vikar wurde P. Fernando Delgado Flórez gewählt. Beratungsthema war vor allem die für das Jahr 2013 anvisierte Vereinigung der beiden dominikanischen Vikariate in Bolivien zu einer Vize-Provinz. Neben der Ordensprovinz Teutonia hat auch die Provinz von Chicago in Bolivien ein Vikariat. Für das nächste Jahr ist die Errichtung eines zweiten offiziellen Konventes (neben dem Ausbildungskonvent in Cochabamba) in Santa Cruz geplant. Es leben derzeit ca. 40 Dominikaner in den beiden Vikariaten in Bolivien.

Provinzstudientagung im Kloster Arenberg

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Vom 2.-5. Januar 2011 trafen sich ca. 50 Dominikaner und Dominikanerinnen zur jährlichen Provinzstudientagung im Kloster Arenberg bei Koblenz. Die Tagung stand unter dem Thema „Tu deinem Leib etwas Gutes, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen“ (Theresa von Avila). Der gewählte Tagungsort entsprach in besonderer Weise dem Thema. Das Kloster Arenberg der Dominikanerinnen, in dem vor einigen Jahren ein großes Gästehaus mit Vital­zentrum errichtet wurde, ist auch in den Medien unter dem Namen „Wellness-Kloster“ bekannt geworden.
Prof. Jörg Splett aus Frankfurt eröffnete die Reihe der Vorträge mit einem philosophisch-theologischen Blick auf den Zusammenhang von Geist, Leib und Seele. Frau Dipl.-Päd. Haardt-Becker, Köln, Mitarbeiterin bei „Innocence in Danger“, referierte über den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in kirchlichen und anderen Institutionen. Der Pallottiner-Pater Erik Riechers aus Vallendar warb in seinem Vortrag auf sehr narrative Weise für die Einheit von Leib und Seele und betonte, wie wichtig die Sensibilität für die Körpersprache ist. General­priorin Sr. Scholastika Jurt OP erläuterte zum Abschluss mit einer PowerPoint-Präsentation den Leitgedanken der Arenberger Dominikanerinnen: Kloster Arenberg – erholen – begegnen – heilen.